Ob in Corona-Zeiten oder danach: Das Handwerk wird immer gebraucht und bietet dir jede Menge Möglichkeiten, dich selbst zu verwirklichen. Als Technik-Freak stellst du vielleicht schon bald Nanoseile für Marssonden her. Als Mathe-Ass lotst du bei komplexen Dachkonstruktionen die Möglichkeiten des Machbaren aus. Und als Fashionista schickst du deine eigenen Kollektionen auf den Laufsteg.

 

In einem von über 130 Handwerksberufen wartet vielleicht dein Traum-Ausbildungsplatz auf dich. Und nach der Ausbildung kannst du nicht nur deine beruflichen Interessen verwirklichen, sondern hast auch tolle Karrierechancen. Als qualifizierte Fachkraft bist du auf dem Arbeitsmarkt gefragt – im In- wie im Ausland. Das Handwerk bietet dir aber auch hervorragende Möglichkeiten, dich selbstständig zu machen und deinen eigenen Betrieb zu führen. Und wenn du später doch noch einmal richtig Theorie pauken willst, kannst du auch noch mit einem Studium draufsatteln – mit dem Meisterbrief in der Tasche, brauchst du dafür noch nicht einmal Abitur.

 

Damit du auch in diesem Jahr den richtigen Ausbildungsplatz für dich findest, kannst du mit unserem Berufe-Checker den Beruf finden, der am besten zu deinen Interessen passt. Oder du stöberst in der vollständigen Berufe-Liste und entdeckst deinen neuen Wunschberuf, vom dem du bislang vielleicht noch gar nichts wusstest. In unserem Lehrstellenradar kannst du dir dann direkt einen offenen Ausbildungs- oder Praktikumsplatz suchen. Denn ein Praktikum ist die beste Möglichkeit in einen Beruf hineinzuschnuppern und vielleicht sogar deinen Arbeitgeber von Morgen kennenzulernen.

 

Eine Übersicht über die Meilensteile deiner Ausbildung und Karriere im Handwerk findest du hier. Weitere Informationen erhältst du außerdem von den Ausbildungsberatern der Handwerkskammern oder Fachverbände.

 

Und wenn du noch nicht überzeugt bist, dass eine Ausbildung im Handwerk für dich das Richtige ist, haben wir für dich noch einmal 5 gute Gründe zusammengestellt.

Handwerk schafft Zufriedenheit und Selbstbestimmung

Mit über 130 Ausbildungsberufen bietet das Handwerk für unterschiedlichste Interessen den passenden Beruf. Beste Voraussetzungen für ein erfülltes Arbeitsleben. Außerdem siehst du am Ende des Arbeitstages das Ergebnis deiner Arbeit. Das macht glücklich!

Handwerk macht sich bezahlt

Vom ersten Ausbildungstag an, verdienst du dein eigenes Geld. Als Meister im Handwerk kommst du damit auf rund das gleiche Lebenseinkommen wie ein Hochschulabsolvent. Außerdem kannst du als Meister ohne Abitur studieren.

Handwerk bietet beste Zukunftschancen

Handwerkliche Fachkräfte sind hoch gefragt, in Deutschland wie weltweit. Daher ist die Arbeitslosenquote unter Handwerksmeistern geringer als unter Hochschulabsolventen.

Handwerk macht dich selbstbestimmt

Das Handwerk bietet dir beste Chancen, dich selbstständig zu machen. Über 200.000 Betriebe suchen in den nächsten Jahren einen Nachfolger. Deine Chance, Chef in einem erfolgreichen Betrieb zu werden.

Handwerk ist modern

Das Handwerk baut nicht nur auf Tradition, sondern hat auch die Zukunft fest im Blick. Dazu gehört, dass moderne Technik und innovative Verfahren in Handwerk heute zum Alltag gehören.

Finde heraus, welche berufe am besten zu dir passen

Stelle die fünf Regler entsprechend deinen Vorlieben ein und wir stellen dir passende Berufe vor:
INDOOR
OUTDOOR
TECHNISCH
KÜNSTLERISCH
IM TEAM
ALLEIN
LEICHT
TONNENSCHWER
MIT KUNDEN
MIT MASCHINEN

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Der Ablauf deiner Ausbildung

  • Das Fundament: Du und dein Tatendrang
  • Das Richtfest: Du bist ein Geselle
  • Der Ausbau: Du willst hoch hinaus
  • Das Studium: Schalte den Karriereturbo ein
Das Fundament: Du und dein Tatendrang

Du hast gute Ideen und möchtest sie direkt in die Tat umsetzen. Dir gefällt es, wenn deine Produkte im Alltag der Menschen eine wichtige Rolle spielen.
Du kannst nicht nur ordentlich anpacken, sondern schaltest auch gern dein Gehirn ein. Und auch die Bedienung modernster Technik macht dir Spaß. Dann ist bestimmt einer der Berufe, die dir auf dieser Seite vorgestellt werden, genau der richtige für dich. Denn als Handwerker sorgst du dafür, dass vieles in unserem Alltag funktioniert: von der Armbanduhr bis hin zum Auto.
Was du genau können musst, hängt natürlich davon ab, ob du eher Goldschmied oder Straßenbauer werden willst. Geschickte Hände, technisches Verständnis, Kreativität, Flexibilität, Engagement und gute Noten in Deutsch und Mathe wirst du aber immer brauchen können.

Das Richtfest: Du bist ein Geselle

Ob er mit der Post kommt oder dir persönlich überreicht wird – deinen Gesellenbrief hältst du je nach Beruf nach zwei bis dreieinhalb Lehrjahren in der Hand. Auf dem Weg dahin lernst du im Betrieb, in der Berufsschule und bei der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung in den Bildungszentren der Handwerkskammern und Innungen. So bist du nach deiner Ausbildung sowohl theoretisch als auch praktisch in deinem Berufsfeld topfit.

Der Ausbau: Du willst hoch hinaus

Als Geselle kannst du in den unterschiedlichsten Unternehmen und Betrieben arbeiten. Du hast aber auch die Möglichkeit, dich fortzubilden – entweder sofort oder nach einigen Jahren Berufserfahrung. Vielleicht möchtest du dich eher auf die technische, betriebswirtschaftliche oder gestalterische Seite deines Handwerks spezialisieren. Lehrgänge bieten dir die Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Landesinnungsverbände und Innungen an.

Du hast außerdem die Chance, dir den Traum von der eigenen Firma zu erfüllen – als Selbstständiger übernimmst du einen bestehenden Betrieb oder gründest einen neuen. Oftmals ist es gut, vorher deinen Meister zu machen. Denn mit diesem Herzstück des Handwerks stehen dir auch noch viele weitere Möglichkeiten offen: Du kannst beispielsweise andere ausbilden, eine leitende Funktion einnehmen oder an einer Fachhochschule oder Universität studieren.

Das Studium: Schalte den Karriereturbo ein

Handwerk und Studium sind zusammen ein echtes Karrieresprungbrett: Hast du die Arbeitstechniken deines Handwerks praktisch erlernt, kannst du an Unis und Fachhochschulen alles draufsatteln, was du als Führungskraft in einem Betrieb brauchst. So wirst du für Arbeitgeber zum begehrten Allround-Profi für Jobs mit Verantwortung. Oder du nutzt dein Wissen als selbstständiger Handwerker, um deinen eigenen Betrieb erfolgreich zu leiten.
Praxiserfahrung lohnt sich: Wer vor dem Studium schon mal die Werkzeuge in der Hand hatte, dem fällt es oft viel leichter, den Uni-Lernstoff zu verstehen und im Kopf zu behalten. Viele Unis bieten sogar beides gleichzeitig: In dualen Studiengängen absolvierst du die Lehre parallel zum Bachelor. Und während andere beim Berufseinstieg der Praxisschock erwischt, weißt du schon, worauf es im Arbeitsalltag ankommt und legst einen super Karrierestart hin.

Um nach der Lehre ein Studium draufsetzen zu können, musst du übrigens nicht erst dein Abi nachmachen. Mit dem Gesellenbrief und ein paar Jahren Berufserfahrung hast du die „Fachgebundene Hochschulreife" und kannst dich an Unis und Fachhochschulen in ganz Deutschland zur Eignungsprüfung für ein Studienfach anmelden, das deinem erlernten Handwerk ähnlich ist. Noch schneller geht es mit dem Meistertitel im Handwerk, denn der gilt – wie das Abitur – als „Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung".
Die Handwerkskammer in deiner Region sowie der entsprechende Fachverband helfen dir gern mit Informationen weiter.
Du hast Abitur gemacht? Du möchtest studieren, aber nicht den ganzen Tag über Büchern brüten? Dafür gibt es im Handwerk duale oder triale Studiengänge. In kürzester Zeit kannst du damit sowohl den Gesellenbrief als auch den Hochschulabschluss und bei einem trialen Studiengang sogar den Meisterbrief erlangen. Lass dich einfach von der Handwerkskammer beraten, was für dich und zu dir am besten passt.

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