„Es bringt nichts, etwas zu machen, das keinen Spaß macht."

Technischer Modellbauer

Sebastian Breitbach

Wenn Sebastian Breitbach morgens aufsteht, freut er sich auf seine Arbeit als technischer Modellbauer. An der Uni war das anders: Zweifel und Sinnfragen. Was kommt danach? Die Antwort hat er sich selbst gegeben: die Erfüllung im Handwerk.

Interview

Wieso hast du dich nach dem Abitur für ein Studium entschieden?
Das lag einfach am nächsten. Ich bin sehr praktisch veranlagt und dachte, dass ein Bauingenieursstudium genau zu mir passen könnte.

Woran lag es, dass du das Studium wieder aufgegeben hast?
Schon nach einem Semester wurde mir bewusst, dass ich auf der Stelle trete. Ich hatte leider nicht die Muße, mich vier Wochen lang vor der Klausur jeden Tag hinzusetzen und die Vorlesungsinhalte durchzuarbeiten. Nach dem zweiten Semester musste sich etwas ändern. Deshalb habe ich mich beim Arbeitsamt beraten lassen. Dort wurden mir Berufe vorgestellt, die zu meinen Interessen passen könnten.

Daraus ist dann eine Ausbildung zum Technischen Modellbauer geworden?
Genau. Ich habe mich in der Fachrichtung Gießerei beworben und wurde direkt zum Probearbeiten eingeladen. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht und nur einige Wochen später habe ich in demselben Betrieb meine Ausbildung begonnen. Je länger ich im Betrieb tätig war, desto mehr Verantwortung bekam ich. Dass mir die Arbeit lag, hat mich ungemein motiviert. In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer konnte ich sogar meine Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen.

Was begeistert dich an deinem Beruf?
Als Modellbauer habe ich einen sehr abwechslungsreichen Beruf, ich baue nie dieselben Dinge – und am Ende jedes Tages sehe ich, was ich geleistet habe. Das macht mich stolz und unheimlich glücklich. Mein Beruf macht mir so viel Spaß, dass ich mich jeden Tag schon beim Aufstehen aufs Arbeiten freue.

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