„Es macht mich glücklich, dass ich gebraucht werde.“

Orthopädieschuhmacherin

Clarissa Lotter

Über den Sinn ihres Studiums macht sich Clarissa Lotter heute keine Gedanken mehr. Denn ihr Beruf als Orthopädieschuhmacherin macht mehr als Sinn. Mit den eigenen Händen Schuhe bauen, die anderen Menschen helfen. Allein das war ein auschlaggebender Punkt für sie, ins Handwerk zu wechseln. Mit Erfolg!

Interview

Nach dem Abitur fiel deine Wahl zunächst auf ein Studium?
Ja. Zuerst habe ich Textilmanagement studiert und bin dann ins Fach Linguistik gewechselt. Aber auch das hat nichts gebracht. Es lag nicht an den Studiengängen, sondern am Studieren grundsätzlich. Die Inhalte waren zwar interessant, aber mir fehlte etwas Handfestes.

War es dann die richtige Entscheidung ins Handwerk zu gehen?
Absolut. Es war für mich eine Erleichterung. Um das Studium habe ich nicht getrauert. Ich habe mich einfach exmatrikuliert und parallel schon nach der Ausbildung gesucht.

Und wieso ausgerechnet Orthopädieschuhmacherin?
Der ausschlaggebende Punkt war, dass ich mit Menschen zu tun haben würde. Ebenso der Aspekt, mit den eigenen Händen Schuhe zu bauen. Wenn man dem Kunden seine Schuhe überreicht und sie ihm passen, ist das außerdem ein schönes Gefühl.

Wie sieht die Zukunft in deinem Beruf aus?
Es wird in Zukunft immer mehr ältere Menschen geben, deswegen ist es ein Beruf, der gebraucht wird. Ich kann mir auch gut vorstellen, mich mit meinem Handwerk bis zum Ende meines Lebens zu beschäftigen.

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